Fragwürdig
Wenn jener Satz eine gute Maxime wäre, dann
- säße ich noch immer am 486er unter Windows 3.1
- besäße ich noch immer nur einen Nadeldrucker
- baute ich nach wie vor table-basierte Layouts
- hätte ich keinen Internetanschluß
Das alles hat nämlich funktioniert. Und nichtmal schlecht. Nein, ich kann es wirklich nicht mehr hören, dieses NEVER CHANGE A RUNNING SYSTEM!
[file under: Lexikon der Gemeinplätze]
Der Handy-Provider - ein Trauerspiel in fünf Akten
I. Frau K. ruft ihren Provider an und veranlasst die Kündigung der unbenutzen Zweitkarte und -nummer, außerdem die Umstellung auf einen passenderen Tarif und die Zusendung eines neuen Telefons. Letzteres soll binnen drei Tagen geliefert werden.
II. Vier Tage später. Das neue Telefon ist noch nicht da. Es gilt ganz dringend den Netzwerkadmin zu erreichen. Der ist immer unterwegs und nur mobil überhaupt zu kriegen. Aus diesem Anlass muß Frau K. bemerken, daß ihr Telefonvertrag offensichtlich gekündigt ist. Das (alte) Handy meldet nur lakonisch 'Karte nicht angenommen'.
III. Frau K. veranstaltet im Laufe des Tages und in etwa 5 verschiedenen Telefonaten mit Provider-Mitarbeitern unterschiedlicher Inkompetenzgrade einen Höllenzinober, da das Handy überwiegend beruflich genutzt wird und Frau K. nun von ihren Kunden mehr oder weniger abgeschnitten ist. Jeder der Gesprächspartner hat andere Informationen zum Sachstand. Gegen 21 Uhr schließlich erhält Frau K. einen Anruf vom Provider, in dem man ihr mitteilt die Hauptnummer sei wieder freigeschaltet, die Nebenkarte abgemeldet, der Vertragstarif umgestellt. Außerdem verspricht man ihr eine Gutschrift über 25 € zum Ausgleich für erlittene Unbill.
IV. Das neue Telefon kommt an. Außerdem ein Brief des Providers, in dem man Frau K. wissen läßt, die bisherige Hauptnummer sei nun abgemeldet, die ungeliebte Zweitnummer auf einen neuen - falschen! - Tarif umgestellt und freigeschaltet.
V. Ein erneutes Telefonat mit dem Provider ergibt, daß eigentlich alles in Ordnung sein müßte - die angeblich abgemeldete Hauptkarte funktioniert auch noch - bis auf die versprochene Gutschrift, die bisher nicht geschaltet wurde.
Man darf gespannt sein, ob das Stück noch ein Nachspiel bekommt...
Kalter Zorn
Ein Büro, eine Wohnung, derselbe Name auf beiden Klingeln. Bei der Anforderung der DHL-Express-Lieferung wohlweislich angegeben, daß beide Klingeln auch zu benutzen seien. Dies geschieht nicht. Eine Karte, ein blöder Spruch und eine 12c/min teure 'Servicenummer' Für 15 Euro. Von Express kann nun keine Rede mehr sein, die um mehr als 24 Stunden verspätete Lieferung wird von einem widerwilligen Menschen angeliefert, der mir deutlich macht, daß der Fehler seiner Meinung nach bei mir läge. -- Ein vorsichtiger aber durchweg freundlicher Kontakt mit einem problematischen Menschen wird zum Bumerang. Verschwörungstheorien und Brandmails an Dritte sind die erstaunlichen Folgen. -- Eine telefonische Schadensmeldung wird aufgenommen, deren Aufnahme später bestritten, mithin ich der Lüge bezichtigt. Nur damit nicht offenkundig wird: Hier hat jemand einen Bock geschossen. Das Logfile beweist die Richtigkeit meiner Aussage. Der Fall beschäftigt nun die Anwälte. --
Liebes Universum, würdest du dich bitte so schnell wie möglich darum kümmern, daß niemand mehr auf Gerüchte hört, jeder bereit ist für seine Handlungen einzustehen und keiner mehr die Panik kriegt, weil er einen Fehler zugeben muß? Vielen Dank. Lieferung in 2005 reicht völlig.
Euch allen ein frohes Fest und schöne Feiertage.
Pisa und um Pisa herum
Aus meinen Referrern: Search request mukibude (208 Treffer bei Google)
Auahauahau. Fast so schön wie Gallerie. In beiden Fällen kommt einem die falsche Namensgeberin letzterer hoch.
nausea
Reformpolitik und PATRIOTISMUS Allein von der Kombination kriegt man Knoten im Hirn. Abscheulich!
Calme
Ich war auf dem Flohmarkt, habe eine Ausstellung gesehen, war spazieren... sagt er. Und für Sekunden wechsle ich die Farbe nach grellgelb. Ich selbst mußte mein Ich auf einem Medienevent
über Gebühr lange spazieren tragen, mein Hirn fühlt sich dabei an wie ein Negerkuß im Vakuum.
Nach all der Zeit immer noch eine geringe Fähigkeit zur Abgrenzung. Von innen. Die anderen merken es nicht, insofern ist die Camouflage gelungen, aber mir zieht es das Mark aus den Knochen. So viel Selbstbespiegelung aus der Distanz zu betrachten, ist schwer auszuhalten. An meiner Befähigung zum Orbiter bleibt noch zu arbeiten.
Irgendein Film, lange her, dessen Hauptfigur zu jemandem sagte: Du bist...echt. Inzwischen begriffen, daß und warum dies das größte Kompliment ist, das man machen kann.
Nachruf auf eine Krups
Verwünscht! Nach nur drei Jahren hat heute meine Kaffeemaschine den Dienst quittiert. Trotz guter Pflege. Selbst im Quittieren noch um mich besorgt, folgte der Inkontinenz die Selbstabschaltung. Ergo weder Stromschlag noch Kurzschluss.
Sch... Kölner Kalkwasser! Und jetzt kann ich in die Sch...kälte rausgehen und eine Nachfolgerin erwerben. Echt! Ist heute Montag?
10 kleine Negerlein
Och Mensch, Katharina, jetzt nicht auch noch du! So langsam finde ich diesen allgemeinen Exodus nicht mehr lustig. Und dann auch immer wieder die Lieblingsblogs, die Perlen im Gewühl.